Vegan. Ganz freiwillig.

Ja, richtig. Ich bin vegan. Nein, das ist keine Diät, oder Phase, und ich mach das auch nicht, weil mir die armen Tiere leid tun.

Angefangen hat das, weil ich eine Doku auf Netflix gesehen habe, die ich nur empfehlen kann: What the Health. Natürlich war mir schon vorher bewusst, dass meine Ernährung nicht gut ist, und tierische Produkte nicht die beste Wahl sind. Aber die Doku hat mir die Augen nochmal geöffnet, so kitschig das auch klingt. Und in dem Moment war mir dann eben klar, dass ich mich gesünder ernähren will.

Ich hab nie viel Fleisch gegessen, Milch habe ich nie getrunken, außer im Kaffee. Meine große Sucht ist Käse, Freunde, Käse! Aber ich wohne eben nicht alleine, und mein Liebster würde am liebsten noch etwas Hack in das Hack geben, und das ganze dann mit viel Käse überbacken. Nicht ganz so schlimm, aber ihr versteht was ich euch sagen will. Und ich hab mir auch von Anfang an vorgenommen, niemanden mit meiner Ernährung einzuschränken oder zu belästigen, wie diese Hardcore-Veganer, die jeden bekehren wollen. Wir alle kennen so einen.

Also musste ich einen Kompromiss für mich finden. Bei meiner Familie esse ich was auf den Tisch kommt. Das ist immerhin die einzige Chance für mich russische Hausmannskost zu bekommen. Klar kann ich das zuhause nachkochen, aber es schmeckt einfach nicht so wie bei Mama oder Oma. Und ich will mich nicht mit halben Sachen zufrieden geben. Somit bin ich an Wochenenden hin und wieder eben unvegan. Und ich kann nicht immer auf Schokolade verzichten. Will ich auch gar nicht. Aber ich will mir nicht mehr so viel Scheiße reinziehen, das ist ja nachvollziehbar, wenn man bedenkt was der Mensch sich mit seiner Ernährung zumutet.

Eigentlich bin ich ja nur vegan, weil ich mich nicht mehr von der Profitgier anderer vergiften lassen will, um mich dann von der Pharmaindustrie für eine Menge Geld heilen lassen zu müssen.

So sieht es nämlich aus Freunde.
Diese ganzen ach so gesunden Trends, wie Low Carb, Keto und wie sie nicht alle heißen, sind absoluter Unfug im Hinblick auf gesunde Ernährung. Aber sie bringen der Fleischindustrie Geld, dass sie fleißig in Stiftungen investieren, die dann behaupten rotes Fleisch würde Herzinfarkten vorbeugen. Just sayin’.

Ich will hier niemandem erzählen, dass er vegan leben soll. Ich bin ja auch nicht immer zu 100% vegan. Aber Fakt ist, dass wir uns mehr Gedanken darüber machen müssen, was wir zu uns nehmen, und auch mal hinterfragen, was wirklich gut und gesund ist.
Schaden kann es jedenfalls nicht.

Aber am wichtigsten: Verliert nicht die Freude am Essen. Deswegen werde ich mir auch nie alles verbieten. Ich liebe Essen. Alles. Von Vorspeisen bis Desserts die ganze Karte runter. Und das ist ja auch völlig in Ordnung, ich werd nicht nach jedem Stück Schokolade drei Ave Maria aufsagen. Es wird mich nicht töten. Aber ich werde meinem Körper auch nicht länger bewusst schaden. Macht ja auch überhaupt keinen Sinn das zu tun. Mein Körper wird nun auch mein Tempel, wie man so schön sagt. Jedenfalls ein bisschen. Eventuell. Mal sehen.

In diesem Sinne..

Peace out xo
Karo.

Posted by

25 years old and living near Hamburg with my beloved man, our two cats and our dog. And I am goint to take you on a journey with me through my life on a way to a better self. So stay tuned.

2 thoughts on “Vegan. Ganz freiwillig.

  1. Hey ;),

    die Doku What the Health habe ich mir damals auch angesehen.
    Aber unabhängig davon habe ich auch noch nie etwas von diesem Lowcarb und Keto Trends gehalten. Zum Einen wegen des gesundheitlichen Aspekts. Zum anderen aber auch wegen der Tiere und der Umwelt, die durch zunehmenden Konsum dieser Produkte einfach belastet wird.

    Wir essen in unserer Gesellschaft sowieso zu wenig Obst und Gemüse, doch wenn man allein schon vom gesunden Menschenverstand ausgeht was man als gesund empfindet, so erwähnen die meisten genau das.
    Wenn du mit der veganen Ernährung glücklich und zufrieden bist, dann finde ich das echt super ;). Und man muss da auch nicht allzu streng mit sich sein. Mache ich auch nicht mehr. Käse schmeckt in der Tat sehr lecker. Und wenn man mal Lust darauf oder auf ein Stück Kuchen hat, so schadet das weder signifikant dem eigenen Körper, noch geht tierethisch gesehen die Welt davon unter. Hauptsache ist man findet für sich den passenden Weg und fühlt sich mit seiner Ernährug wohl :).

    Lg

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