Frauen – eine erschreckende Selbstreflektion

Machen wir Frauen es uns wirklich so schwer? Oder macht uns die Gesellschaft unmögliche Vorstellungen? Oder machen die Männer es uns schwer? Jemand muss ja schuld haben. Wir Frauen können es ja nicht sein. Ist Fakt, fragt die Männer, wir sind nie schuld. Und die müssen es ja wissen, haben wir ihnen immerhin oft genug gesagt.

Aber mal ernsthaft, haben uns all die Romantik-Kitsch-Komödien völlig das Hirn vernebelt? Wir haben einen absolut irrwitzigen Plan im Kopf, wie unser Leben und unsere Beziehung abzulaufen hat. Und das schlimmste ist, dass wir unseren Männern es dann vorwerfen, wenn sie sich nicht unseren Vorstellungen entsprechend verhalten. Aber wie könnten sie auch?! Diese verrückten Dinge spielen sich doch nur in unseren Köpfen ab. Und in Filmen natürlich, aber die strotzen nur so vor Östrogen, sodass Männer fluchtartig den Raum verlassen. Verständlich eigentlich.

Ich will ehrlich sein, ich war nicht anders. Richtig, Vergangenheitsform. Präteritum oder wie das heißt. Ich hab auch gedacht ich wäre mit 25 verheiratet, oder zumindest verlobt. Wollen wir alle gemeinsam lachen?! Ich dachte sogar ich wäre bestimmt schon schwanger in diesem Alter. Pahahaha. Zwei Katzen, der Hund und eine Beziehung sind fürs erste genug Verantwortung und Arbeit. Nur der Gedanke, dass mich jetzt auch noch ein Kind wach halten würde, lässt mich panisch die Monatspackung der Pille schlucken.

Auch meine Beziehung habe ich mir damals komplett anders vorgestellt. Ich dachte alles ist Friede, Freude, Eierkuchen. So lief das zumindest bei Jennifer Aniston, Sandra Bullock, Julia Roberts und den anderen Hollywood-Romanzen-Chicks. Und ich Narr dachte doch ernsthaft damals, dass es bei mir bestimmt ähnlich läuft und jeder Mann natürlich genau so sein will, wie die liebesverrückten Männer in den Filmen, die ihren Frauen die Welt zu Füßen legen wollen, egal was kommt. Ladies, so läuft das nicht. Nicht mal annähernd. Also fahrt das Östrogen runter, und lasst die Männer in Ruhe. Die können auch nichts dafür, das diese Kitsch-Filme uns blind für die Realität gemacht haben, und uns Flausen in den Kopf gesetzt haben.

Wir müssen uns einfach manchmal bewusst machen, dass wir uns selbst und unseren Liebsten damit nur unglücklich machen. Lasst das Leben und die Liebe kommen, wie sie eben kommt. Zwingt eurem Partner keine Beziehung auf, die so vielleicht nur in eurem Kopf stattfinden kann. Nur weil euch etwas ganz wichtig ist und auf eine bestimmte Weise ablaufen soll, heißt das noch lange nicht, dass es eurem Partner genau so wichtig ist oder sein muss. Macht eure Probleme nicht zu den Problemen eures Partners. Ein Buch, das ich gerne empfehle in diesem Zusammenhang und für wirklich lesenswert halte, ist “The Subtle Art Of Not Giving A Fuck“. Life changing, kann ich euch sagen.

In diesem Sinne…

Peace out
xoxo Karo.

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25 years old and living near Hamburg with my beloved man, our two cats and our dog. And I am goint to take you on a journey with me through my life on a way to a better self. So stay tuned.

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